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Motorradhelm zum besten Preis finden!

Es ist heute kaum noch vorstellbar, dass es Zeiten gab, in denen Motorradfahrer ohne Helm unterwegs waren. Seit 1976 besteht in Deutschland Helmpflicht und das aus gutem Grund. Motorradhelme sorgen für Sicherheit und einen klaren Durchblick. Bei Unfällen können sie Leben retten. Mit unserem Motoradhelm Vergleich haben wir die wichtigsten Fakten, Informationen und gesetzlichen Vorschriften für Sie zusammengetragen.

Motorradhelmarten

Integralhelm

Integralhelme sind äußerst beliebt, da sie eine windschnittige und praktische Form aufweisen und das Unfallrisiko bei einem Unfall auf ein Minimum reduzieren. Dieses Modell schützt am besten vor mechanischen Krafteinwirkungen und Fliehkräften, die sich während der Fahrt auf den Fahrer und den Kopf auswirken. Der Kopf-, Gesichts- und Schädelbereich wird ausreichend geschützt. Eine überdurchschnittlich gute Stoßdämpfung schützt die Halswirbelsäule, die bei Unfällen einem hohen Verletzungsrisiko durch Halswirbelbrüche ausgesetzt ist. Integralhelme weisen ein erweitertes, vollständig herunterklappbares Visier und eine großzügig verarbeitete Außenhülle auf und sind auch unter dem Synonym Vollvisierhelm bekannt. Das erweiterte Visier verbessert die Gebrauchseigenschaften und den Tragekomfort. Dieses Modell hebt sich durch die kompakte und ergonomisch geschnittene Kinnpartie und einen leicht zu fixierenden Kinnriemen von den Konkurrenzprodukten ab. Diese Eigenschaften gewährleisten einen verlässlichen und sicheren Sitz. Die Helmschale mit fester Kinnpartie bietet Schutz vor Nässe, Kälte und Fahrtwind. Wie sicher diese Ausführung ist, beweist, dass auch Tourenfahrer im Crosssport und Fahrer großer Maschinen gerne auf den Integralhelm zurückgreifen.

Er weist Lüftungsöffnungen auf, die sich öffnen und schließen lassen, ein angenehmer Vorteil, der verhindert, dass es unter dem Helm zu warm wird. Nacken, Ohren und Kinn sind gut geschützt, so dass der leichte ungefähr 1,5 kg Helm einen maximalen Schutz vor Verletzungen bietet. Achten Sie beim Kauf auf die Passgenauigkeit, die Größe muss zu Ihrem Kopfumfang passen, denn nur so ist ein sicherer Sitz gewährleistet, der in kritischen Situationen Ihr Leben retten kann. Testen Sie Ihren Integralhelm, indem Sie ihn mindestens zwanzig Minuten auf dem Kopf behalten, um festzustellen, ob die Innenpolster nachgeben. Ist dies der Fall, ist der Helm zu groß. Führen Sie zusätzlich den Fingertest durch. Passen zwei Finger zwischen Helm und Stirn, ist das ausgesuchte Modell zu groß und sitzt zu locker. Testen Sie die sicherheitsbezogene Wirkung, indem Sie eine Sturmhaube aufsetzen.

Mit angezogenem Kinnriemen darf sich der Helm nicht nach hinten bewegen oder abnehmen lassen. Ist dies der Fall, passt die Schale nicht zu Ihrer Kopfgröße. Wir empfehlen eine Probefahrt, denn unter praktischen Bedingungen lässt sich das Fahrverhalten am besten feststellen. Während dieses Praxistests zeigen sich Ungenauigkeiten, unangenehme Geräuschwahrnehmungen, ein zu schweres Eigengewicht und eine wenig praktisch Bedienbarkeit des Visiers.

Klapphelm

Dieser Allrounder – Klapphelme – unter den Motorradhelmen vereint viele Vorteile in sich. Durch den aufklappbaren Kinnbereich kann dieser Helm leicht auf- und abgesetzt werden. Er weist eine starke Ähnlichkeit mit dem Integralhelm auf, jedoch ist das Visier hochklappbar, während das Visier beim Integralhelm nur nach unten klappbar ist. Der größte Vorteil besteht in dem leichten Auf- und Absetzen. Brillenträger wissen das hochklappbare Visier zu schätzen, denn sie müssen vor jedem Auf- und Absetzen ihre Sehhilfe nicht extra anpassen. Ein Klapphelm bietet maximale Flexibilität, denn ohne den Helm abzunehmen können Sie einige Tätigkeiten durchführen, die mit einem herkömmlichen Helm nicht möglich sind. Sie möchten das schöne Panorama während Ihrer Spazierfahrt fotografieren? Ohne den Helm abzunehmen und nur durch das Hochklappen des Kinnbereichs nehmen Sie die schönsten Bilder auf.

Klapphelme verzeichnen eine geringere Sicherheit als Integralhelme und sind in der Regel etwas schwerer. Ein ausgiebiges Anprobieren und eine Probefahrt stellen fest, ob das ausgesuchte Modell wirklich zu Ihnen passt. Hochwertige Klapphelme überzeugen durch ein atmungsaktives Innenfutter, ein kratzfestes Visier und einen hohen Tragekomfort. Hervorzuheben sind der komfortable Schnitt und ein geringer Geräuschpegel. Viele Modelle sind zudem mit einem Sonnenvisier ausgestattet. Belüftungsvorrichtungen befinden sich im Kinn-, Nacken- und Stirnbereich.

Jethelm (Halbhelm)

Motorradfans wissen vor allem das schnittige Design beim Jethelm zu schätzen. Diese Halbschalenform vermittelt aufgrund der fehlenden Kinnpartie ein maximales Gefühl von Freiheit. Jethelme sind für alle Biker geeignet, die einen erhöhten Wert auf die optische Erscheinung legen. Diese offenen Helme sind ideal geeignet für kurze und genügsame Überlandfahrten geeignet.

Auch Chopperfahrer und Tourenfahrer entdecken die Vorzüge des Halbhelms für sich. Diese offene Variante lässt sich schnell und leicht durch einen Vollvisierschutz oder einen Schirm ergänzen, so dass auch für lange Strecken ausreichend Sicherheit vorhanden ist. Mit dieser Kombination bietet der Jethelm eine größtmögliche Flexibilität, so dass Sie jederzeit zwischen der schicken offenen und der sicheren geschlossenen Variante hin und her wechseln können. Im Straßenverkehr dürfen Sie diesen Halbschalenhelm jedoch nur dann benutzen, wenn er Nacken, Ohren und Stirn sicher umschließt. Allerdings müssen Sie die geringe Schutzwirkung berücksichtigen. Der Helm muss zu Ihrer Kopfgröße passen und einen hohen Tragekomfort aufweisen. Er darf nicht scheuern und drücken und nicht verrutschen.

Motorcross Helm

Der Crosshelm: Motorräder (Quads) im Motorcross-Sport sind nicht straßentauglich und werden alleine zu Wettbewerbszwecken auf offenem und unwegsamem Gelände gefahren. Sicherheit steht an erster Stelle, daher verwenden Motorcross-Fahrer spezielle Helme, die sich perfekt für diese Sportart eignen. Ihr Kopfschutz muss richtig passen, einen hohen Tragekomfort ausweisen und so geformt sein, dass er vor Nässe, Sand, Schlamm und Insekten schützt. Diese Sporthelme weisen einen großen Gesichtsausschnitt für eine ausreichende Luftzufuhr und einen großzügigen Blickwinkel auf. Da Motorcross eine Sportart ist, die viel Staub aufwirbelt, sollte sich der Helm von außen und innen leicht reinigen lassen. Ideal ist ein herausnehmbares Innenfutter. Führen Sie eine Anprobe von ungefähr zwanzig Minuten und eine Probefahrt durch, um das Fahrverhalten, Tragekomfort und Passgenauigkeit zu prüfen.

Motorradhelm für Winter und Sommer

Es gibt es keine Motorradhelme für die verschiedenen Jahreszeiten. Erfahrende Biker empfehlen, während des Sommers nicht unbedingt schwarze Helme zu verwenden, sondern auf helle Farben wie Weiß oder Gelb oder neutrale Farben wie Blau zurückzugreifen.

Motorradhelm für Damen, Herren und Kinder

Wenn man von dem Design absieht, gibt es keine speziellen Motorradhelme nur für Herren. Die Größe ist abhängig von dem Kopfumfang. Herren tragen in der Regel die Größen 61/62 (XL) und 63/64 (XXL).

Für die Damen bieten viele Onlineshops und Hersteller Motorradhelme an, die eine ansprechende Optik aufweisen und dennoch sicher sind. Für sie eignen sich dieselben Modelle wie für Herren, außer beim Design und in der Größe gibt es keine Unterschiede. Es gibt kleine Frauen mit einem größeren Kopfumfang und größere Frauen mit einem kleineren Kopfumfang. Allgemein bewegt sich die Helmgröße für Frauen zwischen 57/58 (M) und 59/60 (L).

Kinder müssen noch besser geschützt werden als Erwachsene, da sie Gefahren weniger gut einschätzen können. Am sichersten ist ein Integralhelm, der jedoch auf keinen Fall zu groß sein darf, denn viele Eltern meinen, das Kind müsse in den Helm hineinwachsen. Der Helm muss in dem Augenblick passen, wo ein Kind auf einem Motorrad sitzt. Die optimale Größe hat ein Helm, wenn er sich leicht an den ganzen Kopf des Kindes schmiegt. Die Größe für Kinderhelme fangen bei „bis 50“ (XXXS) an und endet bei 55/56 (S). Wir empfehlen Ihnen, einen Größentest durchzuführen und sich in einem Fachgeschäft beraten zu lassen.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Auf jeden Fall sollten Sie sich beim Kauf eines Motorradhelms ausreichend Zeit nehmen, denn immerhin geht es um Ihre Sicherheit. Fachgeschäfte für Fahrrad- und Motorradzubehör führen ein großes Angebot unterschiedlicher Modelle. Sie können den Motorradhelm in Augenschein nehmen und anprobieren, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob das ausgesuchte Modell wirklich zu Ihnen passt oder nicht. Probieren Sie unterschiedliche Modelle aus und nehmen Sie die Fachberatung der Verkäufer in Anspruch.

So testen Sie Ihren Motorradhelm richtig

Wir empfehlen, einen umfangreichen Preis-Leistungs-Vergleich im Internet durchzuführen. Auf den Seiten der Hersteller, in Fachforen, Onlineshops und auf Testseiten finden Sie alle wichtigen Informationen rund um den Motorradhelm, so dass Sie Ihr theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen können. Ein Motorradhelm-Vergleich versetzt Sie in die Lage, den passenden Helm zu finden. Behalten Sie den Helm über einen längeren Zeitraum auf, um zu sehen, wie angenehm der Tragekomfort ist und ob sich Druckstellen und ein Druckgefühl einstellen. Bewegen Sie Ihren Kopf so, als würden Sie eine Fahrt mit Ihrem Motorrad unternehmen. Ein hochwertiger und gut verarbeiteter Helm, der von der Größe her zu Ihrem Kopfumfang passt, darf nicht verrutschen und nur minimal mit Ihren Kopfbewegungen mitgehen. Brillenträger sollten das ausgewählte Modell mit Brille anprobieren, denn nur so finden sie heraus, ob der Helm auch mit Sehhilfe passt. Brille und Nase dürfen nicht am Visier anstoßen. Der Abstand zum Visier darf nicht zu groß und nicht zu gering ausfallen, da während der Fahrt enorme Fliehkräfte auf diese Fläche drücken.

Sicherheit

Amtlich wird der Motorradhelm als Schutzhelm, umgangssprachlich auch als Sturzhelm bezeichnet. Ein Motorradhelm ist für die Sicherheit des Fahrers unerlässlich, denn ein Motorrad hat keine Knautschzone wie ein Auto und die Geschwindigkeit wird von anderen Verkehrsteilnehmern häufig unterschätzt. Der Fahrer kann Hindernissen weniger gut ausweichen wie ein Autofahrer, die Bodenhaftung ist geringer und der tote Winkel größer.

Material

Das Material muss so hochwertig verarbeitet sein, dass es nicht auf der Haut scheuert und atmungsaktiv ist. Gibt das Material nach, sitzt der Motorradhelm zu locker. Motorradhelme werden aus zwei Materialien hergestellt: Duroplast oder Thermoplast. Zu den thermoplastischen Kunststoffen zählen Polycarbonat und ABS, die unter großer Hitzeeinwirkung in die entsprechende Helmform gebracht werden. Dieses Material lässt sich leicht verarbeiten, ist jedoch anfällig für Witterungseinflüsse. Der Kunststoff kann an Stabilität verlieren, der Helm muss dann ausgewechselt werden. Der Vorteil liegt in dem günstigen Preis, denn Motorradhelme aus thermoplastischem Kunststoff sind günstiger als Modelle aus Duroplast. In die Kunststoffgruppe der Duroplaste gehören Aramid, Glasfaserkunststoff und Carbon. Die Verarbeitung ist aufwändig, da sich dieses spröde Material nicht so leicht formen lässt wie Thermoplast.

Obwohl Helme aus Duroplast leichter sind als die Kollegen aus Thermoplast, sind sie stabiler und nicht so anfällig für Witterungsverhältnisse. Allerdings müssen Sie für einen hochwertigen Helm aus dieser Kunststoffgruppe etwas tiefer in die Tasche greifen. Wenn Sie ein leidenschaftlicher Biker sind, der viel mit seinem Motorrad unterwegs ist, empfehlen wir Duroplast-Helme, für gelegentliche Sonntagsausflüge reicht auch ein Helm aus Polycarbonat oder ABS aus.

Das Visier bestimmt die Sichtverhältnisse während der Fahrt. Dieser Schutz sorgt auch bei widrigen Wetterbedingungen und hoher Geschwindigkeit für eine klare Sicht und eine sichere Fahrt. Hochwertige Visiere sind mit einer speziellen Lackschicht überzogen, um das Material vor Kratzern zu schützen. Ohne diese Schutzschicht hinterlassen Staub und Fremdpartikel Materialabrieb, der zu Streulicht, Blendung und Sehfehlern führt. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist der Beschlagschutz. Bei nassem, feuchtem und heißem Wetter kann die Atemluft unter dem Helm schnell zum Beschlagen des Visiers führen. Helme aus der oberen Preiskategorie sind mit einem Pinlock-System ausgestattet. Es handelt sich dabei um eine Doppelverglasung. Die dazwischen befindliche Luftschicht verhindert ein Beschlagen des Visiers und garantiert jederzeit ein uneingeschränktes Sichtfeld. Ein Visier ohne Beschlagschutz kann mit einem speziellen Imprägnierspray behandelt werden. Nach einer gewissen Zeit (ca. drei Fahrten) muss diese Imprägnierung jedoch erneuert werden.

Viele Modelle weisen eine integrierte Sonnenblende auf, die sich per Knopfdruck während der Fahrt herunterklappen lässt. Diese Möglichkeit bietet eine größtmögliche Flexibilität bei wechselnden Lichtverhältnissen. Dieses Sonnenvisier ist praktischer als eine unter dem Helm getragene Sonnenbrille. Manche Motorradhelme verfügen über eine Teilsonnenblende beziehungsweise über einen festen Sonnenschutz. Dieser fährt jedoch nur aus, wenn der Fahrer seinen Kopf nach unten neigt, was zu einer ungünstigen Kopfhaltung führen kann. Alternativ gibt es Helme mit selbsttönenden Visieren, die sich automatisch an die Lichtverhältnisse anpassen. Allerdings vergehen mehrere Sekunden, bis die Tönung eintritt und sich wieder aufhebt. Dieses kurze Zeitintervall scheint nicht weiter dramatisch zu sein, Motorradfahrer sind jedoch häufig mit sehr hohen Geschwindigkeiten unterwegs, bei denen eine Sekunde ein entscheidender Zeitfaktor sein kann, der über die Sicherheit entscheidet. Getönte Visiere benötigen ein Extra E-Prüfzeichen, um für den Straßenverkehr zugelassen zu werden. Sie dürfen nur bei guten Sichtverhältnissen und Tageslicht verwendet werden.

Der Aufbau eines Motorradhelms

Außenschale

Die Außenschale besteht aus thermo- oder duroplastischen Kunststoffen. Thermoplastische Kunststoffe lassen sich aufgrund ihrer Materialbeschaffenheit leichter formen als Duroplast. Hierbei handelt es sich um ein sehr hartes und widerstandfähiges Material aus ausgehärtetem Polyesterharz. Helme aus Duroplast schützen vor Gewalteinwirkung und sorgen für Abriebwiderstand und Seitensteifigkeit. Die Helmschale verteilt die Druckeinwirkung auf die ganze Fläche der Innenschale. Sie ist relativ elastisch, um Energie aufzunehmen.

Innenschale

Die Helminnenschalen nehmen den größten Teil der Energie auf und sind aus hochverdichtetem Polystyrol gefertigt. Dieser Teil des Helms ist wichtig für die Passform, da er in verschiedenen Größen angefertigt wird.

Polsterungen

Optimal ist eine Polsterung, deren Innenfutter und Wangenpolster sich an die Bedürfnisse des Fahrers anpassen lassen. Einen Pluspunkt vergeben wir für ein herausnehmbares Innenfutter für eine maximale Hygiene. Nach dem Waschen ist das Futter wieder frisch und wie neu.

Visier

Das Visier ist aus Polycarbonat gefertigt und schützt Gesicht und Augen vor Zugluft, Schmutz und Regen.

Kinnriemen mit Verschluss

Er sorgt für den nötigen Halt des Helms. Mit einem festgezogenen Kinnriemen sitzt der Helm fest auf dem Kopf und fällt auch nicht bei einem Aufprall nicht herunter.

Der Doppel-D-Verschluss ist die sicherste Variante, denn er ist äußerst stabil und langlebig. Allerdings ist das Verschließen aufwändiger als bei anderen Verschlüssen. Dieser Verschluss ist beim Motorrad-Rennsport zwingend vorgeschrieben. Ist der Verschluss erst einmal am Helm befestigt, müssen Sie nur noch den Kinnriemen festziehen, wodurch er sich stets gut dem Hals anpasst.

Der Klickverschluss findet bei Motorradhelmen weniger Verwendung. Er besteht aus einem zweiteiligen Hartplastik, das ineinander geklickt wird. Der Riemen wird einmal festgezogen, kann sich jedoch nach einer Zeit aus dem Stecksystem lösen und muss nachgezogen werden.

Der Ratschen-Verschluss besteht aus einer gerippten Plastikzunge und einem am Riemenende befindlichen Clip. Die Plastikzunge wird in den Clip gesteckt und befestigt und auf Knopfdruck wieder gelöst. Diese Verschlussvariante lässt sich leicht einstellen, die Einstellung des Kinnriemens sollte jedoch regelmäßig überprüft werden und gegebenenfalls nachjustiert werden. Dieser Verschluss wird auch als Mikrolock bezeichnet.

Gewicht

Je nach Modell variiert das Gewicht von 1,5 bis 1,7 kg bei Klapp- und Integralhelme. Jethelme wiegen aufgrund der fehlenden Kinnpartie etwas weniger, ungefähr 1,2 kg. Generell sollte das Gewicht jedoch nicht mehr als 1,7 kg betragen.

Aerodynamik & Geräusche

Aerodynamik und Aeroakustik werden von unterschiedlichen Faktoren wie Größe des Fahrers, Motorradkleidung, Helmmodell, Fahrverhalten, Kopfhaltung und Kopfform beeinflusst. Die auf den Fahrer einwirkenden Fliehkräfte können an Nacken und Kopf zerren, Fahrgeräusche die Konzentration verschlechtern und die Hörfähigkeit vermindern. Der Helm sollte so geformt sein, dass er die einwirkenden Fliehkräfte ideal abfängt. Die Belüfungsschlitze sind so angebracht, dass keine unnötige Geräuschkulisse entsteht. Das Material ist so gut verarbeitet, dass Fahrgeräusche auf ein Minimum reduziert werden. Jeder Motorradfahrer, der mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist und dabei fast von seinem Kinnriemen erwürgt wird, weiß, dass ein hochwertiger Helm idealerweise einen negativen oder zumindest einen neutralen Abrieb aufweist.

Tragekomfort

Der Helm darf nicht zu groß und nicht zu klein sein. Er darf nicht drücken und das Innenmaterial nicht scheuern. Die richtige Helmgröße und eine qualitativ hochwertige Verarbeitung garantieren einen optimalen Tragekomfort.

Belüftung

Der Helm Ihrer Wahl sollte über ein gutes Belüftungssystem verfügen, damit Sie nicht unnötig anfangen zu schwitzen und das Visier nicht beschlägt. Hochwertig verarbeitete Modelle weisen optimal verteilte Belüftungspunkte auf, die während der Fahrt einen Luftstrom erzeugen, der für ein angenehm kühles Klima unter dem Helm sorgen. Diese Öffnungen lassen sich je nach Bedarf öffnen und schließen. Trotz dieser vorteilhaften Ausstattung muss der Helm noch ausreichend schließen, um eine unangenehme Geräuschkulisse zu vermeiden.

Welcher Motorradhelm ist für Brillenträger geeignet

Fast sechzig Prozent der Deutschen über 14 Jahre benötigen eine Sehkorrektur. Da sowohl der Helm als auch die Brille ein wichtiges Sicherheitselement sind, müssen Helm und Brille zueinander passen. Das größte Problem für Zwei-Radpiloten besteht im Auf- und Absetzen es Helms, ohne dass die Brille verrutscht. Bei den meisten Modellen lässt sich die Innenausstattung wie Wangenpads und Polsterungen für den Oberkopf an die individuellen Bedürfnisse des Fahrers anpassen. Zweirad-Fahrer sollten sich eine spezielle Brille zulegen. Geeignet sind Modelle mit schmalen Fassungen und hoch angesetzten und dünnen Bügeln, die das seitliche Blickfeld freilassen. Die Bügel sollten aus einem stabilen Material bestehen, denn elastische und weiche Ausführungen können unter dem Helm schnell brechen oder verbiegen. Die Fahrerbrille muss rutschfest sein und darf nicht zu kleine Gläser aufweisen, da ein Blick in den Rückspiegel genügen muss, um das Geschehen hinter dem Motorrad zu erfassen. Alle wichtigen Hersteller führen auch Modelle für Brillenträger. Daher informieren Sie sich am besten auf der Seite wichtiger Hersteller wie Madhead, BMW, Acerbis, Nolan, Vesper, Progrip, RedBike, Probiker, One Industries, Römer, Suomy oder Origine.

Eine praktische Alternative ist das SpeedSpecs-System, das Helm und Brille zu einer Einheit verbindet. Die individuelle Anpassung an die Bedürfnisse des Helmträgers ist ohne viel Aufwand möglich. Im Helm ist eine SpeedSpecs-Brille integriert, die jede Kopfbewegung mitmacht, ohne zu verrutschen. Die Bügel sind flexibel justierbar, so dass die Gläser mit einem Handgriff in die passende Position gebracht werden können. Ein Verrutschen oder Drücken an den Ohren wird verhindert. Vor dem Aufsetzen des Helms werden die Bügel drei Zentimeter nach vorn geschoben. Sitzt der Helm passend auf dem Kopf, werden die Bügel einfach wieder in ihre Ausgangsposition zurückgeschoben. Dieses patentierte System passt zu jedem Motorradhelm, Gläser in allen erdenklichen Stärken und Formen können eingesetzt werden.

Allergiker aufgepasst beim Kauf eines Motorradhelms

Bei den günstigen Modellen unter 100 Euro haben verschiedene Warentests allergisierende Dispersionsfarbstoffe und prozyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Cadmium festgestellt. Kohlenwasserstoffe kommen häufig bei günstiger Ware aus Fernost vor. Sie werden in Kunststoffen und Gummi als Weichmacher verarbeitet. Cadmium wird als Stabilisator verwendet. Es gibt längst Alternativen zur Materialstabilisierung, die jedoch teurer sind. In Deutschland gilt ein Grenzwert von 100 Milligramm pro Kilogramm. Alle zuvor genannten Stoffe können gesundheitsschädigend sein und Krebs sowie Allergien auslösen.

Warum ein Motorrad wirklich passen muss

Nur wer mit beiden Füßen fest auf Boden steht und das Lenkradende auch bei voll eingeschlagenem Lenker bequem erreicht, fährt sicher. Außerdem muss der Fahrer sein Gefährt sicher rangieren und aufbocken können. Es kommt nicht alleine auf die Körpergröße, sondern auch auf die Proportionen an. Die meisten Hersteller bieten Motorräder mit austauschbaren oder verstellbaren Sitzen an, hinsichtlich der wichtigen Bedienteile wie Fußrasten, Lenker und Hebel sehen Experten noch Nachholbedarf.

So finden Sie die Kopfgröße für den Motorradhelm heraus

Bevor Sie einen Motorradhelm kaufen, müssen Sie wissen, welches Modell am besten zu Ihrem Kopfumfang passt. Ist der Helm zu klein, engt er Kopf und Sichtwinkel ein. Ist er zu groß, verrutscht er und bietet keinen ausreichenden Schutz, was unter Umständen lebensgefährlich sein kann. Mit einem Maßband messen Sie Ihren Kopfumfang in Zentimetern. Sie nehmen die breiteste Stelle Ihres Kopfes und führen das Maßband über die Mitte Ihrer Stirn und oberhalb der Ohren bis zum Hinterkopf. Der gemessene Wert in Zentimetern entspricht gleichzeitig der Größenangabe des passenden Motorradhelms. Diese Größeneinheiten werden in den Größen XXS bis XXL angegeben. Die kleinen Größen bewegen sich bei einem Kopfumfang von 48 bis 56 Zentimetern, was den Größen XXXS bis S entspricht. Diese Helmgrößen werden von Kindern und kleineren Frauen verwendet. Mittlere bis größere Größen bewegen sich bei einem Kopfumfang von 57 bis 64 Zentimetern, was der Größenangabe M bis XXL entspricht. Diese Größen sind für Männer und größere Frauen geeignet.

Motorradhelm für hohe Geschwindigkeiten ab 180km/h

Experten vom ADAC oder Stiftung Warentest empfehlen für hohe Geschwindigkeiten sichere Integralhelme aus Duroplast aus der mittleren oder Preisklasse von 150 bis 350 Euro.

Wie teuer muss ein sicherer Motorradhelm sein?

Der Preis eines Motorradhelms hängt vom Hersteller, dem Material, der Modell-Art und den individuellen Ansprüchen des Fahrers ab. Generell gilt, wer ernsthaft Motorrad fahren möchte, darf nicht an der Sicherheit und an der geeigneten Schutzkleidung sparen. Online Motorrad-Vergleiche ergeben, dass gute Produkte ab einem Preis von 100 Euro beginnen. Seien sie sich stets bewusst, dass Sie nach einem Unfall einen nicht mehr funktionstüchtigen Helm jederzeit ersetzen können, Sie haben aber nur dieses eine Leben!

Tragekomfort, Passgenauigkeit, Funktionalität und ein gutes Fahrhalten sind zwingende Voraussetzungen für ein angenehmes Fahrgefühl. Die unterschiedlichen Preisstufen erklären sich durch die verschiedenen Fertigungsverfahren. Während Helme aus Thermoplast aufgrund der leichten Materialverarbeitung günstiger sind, kosten Modelle aus Duroplast und Verbundstoffen schnell den doppelten Preis. Sie sind jedoch wesentlich langlebiger und müssen nicht nach drei Jahren ausgetauscht werden. Wenn Sie nur gelegentlich gemütliche Sonntagsfahrten unternehmen, ist ein günstiger Thermoplast-Helm durchaus geeignet, für alle, die diesen Sport jedoch regelmäßig über weite Strecken betreiben, empfehlen wir Duroplast-Helme aus der Mittel- und Oberklasse, die sich zwischen 150 und 350 Euro bewegt.

Welche rechtlichen Bestimmungen gelten für Motorradhelme?

Helmpflicht für Motorradfahrer in Deutschland

Seit 1976 gilt die Helmpflicht für Motorradfahrer und ihre Beifahrer gemäß § 21a (2) StVO. Für kaum einen anderen Verkehrsteilnehmer besteht eine so hohe Verletzungsgefahr wie für Biker. Statistiken bestätigen, dass die Verletzungen bei Motorradfahrten aufgrund der hohen Geschwindigkeit und der fehlenden Knautschzone deutlich schwerer ausfallen als bei vergleichbaren Unfällen mit dem PKW.

Warum ist die europäischen Sicherheitsnormen: ECE R22/05 so wichtig?

Als sicher im Straßenverkehr werden nur die Motorradhelme eingestuft, die der europäischen Prüfnorm ECE R 22/05 entsprechen. Die Economic Commission Europe regelt, welche Anforderungen ein Motorradhelm erfüllen muss.

Hierzu gehören

  • Form und Größe der Dämpfschale
  • ausreichender chemischer Widerstand der Außenschale
  • Praxistest bei kleinen Modellen durch Abstreifen
  • Überprüfung der Stoßdämpfungswerte durch Falltest
  • Absicherung und Belastbarkeit des Kinnriemens
  • sichere Bedienbarkeit des Kinnverschlusses
  • Tönung und Durchdringungswidertand des Visiers

Der Wert für die Kopfbeschleunigung und die damit einhergehende Verletzungsgefahr verzeichnet einen Grenzwert von 1000 (Head Injury Criterion). Entsprechend der AIS-Stufe 3 (Abbreviated Injury Scale) liegt die Verletzungswahrscheinlichkeit bei 0,5, was umgerechnet einen Wert von 50 Prozent ergibt. Die Visiertönung darf 50 Prozent nicht überschreiten und ist nur bei Tageslicht zugelassen.

Ferner muss jeder zugelassene Motorradhelm ein ECE-Siegel tragen. Es handelt sich um die Prüfnorm E22 mit einem Zahlencode, der über Herstellung und Ausführung Auskunft gibt.

Wie pflege ich einen Motorradhelm richtig

Damit Ihr Motorradhelm stets ansehnlich und wie neu bleibt, verwenden Sie bei der Reinigung ausschließlich weiche Fliestücher. Grobe Putzschwämme können Kratzer auf dem Lack und dem Visier hinterlassen. Milde Reinigungsmittel sind ausreichend, harte Desinfektionsmittel und Scheuersand sind nicht notwendig, um Verschmutzungen und Bakterien vom Ihrem Helm zu entfernen. Das Visier muss regelmäßig gereinigt werden, denn wie auf der Windschutzscheibe eines Autos können sich Atemfeuchtigkeit, Nässe und Verschmutzungen darauf absetzen, die die Sicht beeinträchtigen. Wir empfehlen stets Papiertücher und feuchte Einmal-Reinigungstücher mitzunehmen. So können Sie zwischendurch regelmäßig Verschmutzungen von Ihrem Helm und dem Visier entfernen.

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